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Video-Buster-Outlets erweitern Aktionsradius


Die Video-Buster-Gruppe bietet ihren Kunden ein alternatives Vermietmodell an. Zielgruppe sind vor allem Film- und Gamesinteressierte, die beim Onlineverleih keine Abotarife in Anspruch nehmen wollen. "Das Wunschlistenprinzip ist nach wie vor der optimale Leihweg für Filmfreaks", erklärte Video-Buster-Vorstand Mario Brunow. "Aber es entspricht zu wenig den Interessen der Gelegenheitsuser, die sich nur ab und an einen schönen Abend mit dem Film ihrer Wahl machen wollen."

Konkret können Besucher der Website videobuster.de ohne Abonnement auf einzelne Filme und Spiele für 4,90 Euro inklusive Portokosten zugreifen. Für zwei Medien beträgt der Preis 6,90 Euro. Kunden erhalten ihre Wunschtitel in einem vorbereitetem Umschlag. Nach der Rücksendung ist das Geschäft zwischen Kunde und Verleiher beendet.



Entscheidend an dem Konzept mit der Bezeichnung "aLaCarte" ist, dass Video Buster seine derzeit 38 Filialen einbindet, indem sie mit der Onlinevideothek vernetzt werden. Denn die Produkte werden nicht vom videobuster.de-Standort in Seesen verschickt, sondern von den einzelnen Videotheken. Auf diese Weise erhielten die Video-Buster-Filialen eine zusätzliche Einnahmequelle. "Aus der regionalen Videothek mit einem engen Aktionsradius wird ein digitaler Anbieter mit bundesweitem Absatzpotenzial", erläutert Brunow.

Aktuell stehen für die "aLaCarte"-Ausleihe 11.000 Filme und Spiele zur Verfügung. Geplant sei jedoch, dass jeder der 23.000 Titel, die derzeit über videobuster.de erhältlich sind, auch von den 38 Videotheken angeboten werden. Ab dem zweiten Quartal 2009 sollen das Wunschlisten- und das "aLaCarte"-Sortiment identisch sein.

Quelle: VideoWoche (www.mediabiz.de)

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