Veröffentlichungen
Stichprobe im Online-DVD-Verleih
Abends zum DVD-Gucken schnurstracks aufs Sofa sinken, ohne erst bei der Videothek vorbei zu müssen - diesen Luxus ermöglichen Online-Videotheken. Wie unterscheiden sich die Anbieter in Preis und Service und wie schneiden sie im Vergleich mit dem herkömmlichen Laden um die Ecke ab? |
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- Wer hat die größte Auswahl?
- Wie ist die technische Qualität der Leih-DVDs?
- Wie schnell wird geliefert?
- Sind die Kosten inklusive Porto?
- Müssen wir ein Abonnement abschließen oder ist auch Einzelausleihe möglich?
Technisch einwandfrei
Erfreulich: Alle ausgeliehenen Scheiben im Test waren technisch einwandfrei, keine Kratzer, keine Bildsprünge. Für den Fall, dass DVDs beschädigt sind, bieten alle Anbieter Kulanzregelungen an, meist den kostenlosen Versand von Ersatz-DVDs. Bei der Übersichtlichkeit der Internetauftritte schneiden auch fast alle Anbieter durchweg gut ab, nur bei Amazon ist der Bestellvorgang unnötig kompliziert. Ein gemíschteres Bild ergibt sich bei den Lieferfristen: Während bei Conrad und Netleih die ersten Filme schon am Tag nach der Internetbestellung im Briefkasten lagen, dauerte es bei Rent4Home, Amazon und InVDeo zwei Tage. Die ersten Leihscheiben von Amango lagen dagegen erst nach vier Tagen im Briefkasten.
Achtung Porto!
Die Porto-Gebühren werden oft noch auf den Monatsbeitrag draufgeschlagen. Bei den günstigeren Anbietern, wie Amango und Rent4home kostet die einwöchige Leihe unter 2,50 Euro inklusive Porto, bei Netleih, InVDeo und Amazon 3 Euro. Am teuersten ist Conrad mit 6,95 Euro.
Die Porto-Gebühren werden oft noch auf den Monatsbeitrag draufgeschlagen. Bei den günstigeren Anbietern, wie Amango und Rent4home kostet die einwöchige Leihe unter 2,50 Euro inklusive Porto, bei Netleih, InVDeo und Amazon 3 Euro. Am teuersten ist Conrad mit 6,95 Euro.
Top-Filme oft schon verliehen
Die gute alte Videothek und der Internetverleih unterscheiden sich deutlich bei Leihfrist und Auswahl. Durch das zentrale Lagersystem der Internet-Leihhändler können sie ein breiteres Angebot bieten. Hat der Laden um die Ecke im Schnitt 3000 bis 5000 DVDs vorrätig, so bringt es Netleih nach eigenen Angaben auf 20.000 Titel. Der Hauptunterschied ist aber das Abonnement. Nur bei Conrad kann man Einzeltitel bestellen. Alle anderen Anbieter setzen auf eine Wunschliste.
Meist können die Kunden sich 20 Titel zusammenstellen. Was davon gerade vorrätig ist, wird geliefert. Das stichprobenartige Zwischenergebnis: Die Top-Filme sind oft verliehen, auch wenn die Anbieter angeben, von den Neuerscheinungen mehrere hundert Exemplare vorrätig zu haben. Hat man ein Abonnement abgeschlossen, werden je nach Vertrag zwei bis sechs DVDs pro Monat geliefert. Die Leihfrist ist anders geregelt als in der Videothek vor Ort: Bevor die alten nicht zurückgeschickt wurden, gibt es keine neuen Scheiben.
Altersbeschränkungen greifen
Wer als Jugendlicher glaubt, über den Umweg Internet-Verleih, die Altersbeschränkung umgehen zu können, irrt. Für Filme, die nur an Erwachsene ausgeliehen werden dürfen, muss eine eindeutige Identifikation her - meist über das Postident-Verfahren, bei dem einmalig die Identität in der Postfiliale mit dem Personalausweis verglichen wird. Viele Verleiher verlangen zusätzlich erhöhte Portogebühren, weil diese Filme, wenn Jugendliche im gleichen Haushalt leben, nur per Einschreiben (also mit Unterschrift) ausgehändigt werden.
Fazit!
Rent4Home und Netleih haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, schlechter schneiden Amango, InVDeo und Amazon ab.
Rent4Home und Netleih haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, schlechter schneiden Amango, InVDeo und Amazon ab.
Quelle: ZDF WISO(www.wiso.de)
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